Urs Wellauer, Leitung Politik und Wirtschaft
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Leitgedanken – Politik beschäftigt uns alle «Wer nicht politisiert, mit dem wird politisiert», heisst eine bekannte Aussage.
Der SBKV setzt sich für ein politisches Umfeld ein, das die Interessen seiner Mitglieder und der Unternehmer angemessen berücksichtigt. Regelmässig äussert er sich so in Vernehmlassungen zu geplanten Gesetzesvorlagen, wirbt in den eidgenössischen Räten und in Gremien von Verbänden sowie Partnern für die Anliegen der Bäckerbranche und lässt sich öffentlich zu wichtigen und brisanten politischen Themen vernehmen sund verfasst Argumentarien.
Er verfolgt eine zukunftsgerichtete und den Bedürfnissen seiner Mitglieder angepasste Wirtschaftspolitik. Diese richtet sich nach den mittel- und längerfristigen Entwicklungen in seinem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld. In Politik und Wirtschaft unterstützt er die Anliegen und Bedürfnisse der Verbandsmitglieder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Seine Wirtschaftspolitik sieht ihre Hauptaufgaben in der Wahrnehmung unternehmerischer und marktpolitischer Aspekte.
Ziele Ziel jeder Wirtschaftspolitik muss es sein, für heutige und künftige Generationen Wohlstand und Lebensqualität zu sichern und zu mehren. Der SBKV tritt deshalb ein für eine freie Marktwirtschaft mit sozialer und ökologischer Verpflichtung. Wirtschaftspolitische Aufgabe des Staats ist es dabei, die Spielregeln so festzulegen, dass sich alle Teilnehmer am Wirtschaftsprozess möglichst frei und damit zum Vorteil aller entwickeln können. Auch soziale und ökologische Ziele sind vermehrt mit marktwirtschaftlichen Mitteln zu verfolgen. Der SBKV ist der kompetente Ansprechpartner für seine Mitglieder bei der Wahrnehmung der vielseitigen Aufgaben innerhalb seiner Wirtschaftpolitik.
Konkret heisst dies, dass wir uns einsetzen:
- für natürliche Nahrungsmittel
- für günstige Energie
- für «2,4 % Mehrwertsteuer für unser täglich Brot» - für eine Reform der Mehrwertsteuer ohne Einheitssatz
- für mehr Geld in der Kasse: weniger Steuern, Abgaben und Gebühren sowie die Abschaffung von ungerechtfertigten Abgaben und Gebühren
- für die Reduzierung der gesetzlichen Normen und Vorschriften und für die administrative Entlastung der Mitglieder
- für ein gewerbetaugliches Lebensmittelgesetz und dessen Vollzug
- für die Fortführung der bilateralen Verträge und für die Sicherung von Arbeitsplätzen
- für die Verringerung von Benachteiligungen der gewerblichen Lebensmittelwirtschaft gegenüber der Landwirtschaft und einen Abbau der Überregulierungen
- für gelebte Sozialpartnerschaft statt Vorschriften
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